Die Hitzeschlacht von Torgau 

Am vergangenen Wochenende trafen sich zahlreiche Gespanne zum sechsten Lauf der "deutschen Motocross Meisterschaft Seitenwagen" in Neiden bei Torgau. Subtropische Verhältnisse und eine perfekt präparierte Strecke waren die Ausgangslage für das Rennwochenende.
Das freie Training war wieder mal eine einzige Katastrophe, denn wir haderten wieder einmal mit dem Fahrwerk. Dieses Problem verfolgt uns jetzt schon die ganze Saison, doch zum Glück war ein Spezialist des Fahrwerkherstellers vor Ort und konnte uns helfen. Dank des neuen Setups konnten wir einen sehr guten siebten Platz im Qualifikationstraining herausfahren. 

Der Start zum ersten Lauf verlief ganz gut und wir fanden uns an siebter Stelle wieder. Nach ein paar schönen Zweikämpfen konnten wir diesen Lauf als fünftes Team beenden. Diesen ersten Umlauf gewann Santermans, vor Kunnas,  Blank und Steegmans. 

Der Start zum zweiten Lauf war nicht so gut und wir fanden uns im Mittelfeld wieder. In den ersten beiden Runden konnten wir uns durch zahlreiche Zweikämpfe vorarbeiten, diese Aufholjagd wurde jedoch jäh gestoppt als wir einen Kontrahenten überholen wollten. Beim Überholversuch mussten wir in den tiefen Sand ausweichen und dabei verschlug es uns den Lenker. Aufgrund des Einschschlages mussten wir die Box ansteuern; nach einer kurzen Überprüfung von Mensch und Maschine war an eine Weiterfahrt nicht zu denken da die Schmerzen ein weiterfahren verhinderten. Erneut gewann Santermans, diesmal vor Stegmans und Kunnas.

Alles in allem ein super erster Lauf und ein zweiter Lauf der Hoffnung macht. Bereits am Pfingstmontag geht es für uns weiter im schweizerischen Muri. 

Danke an alle Fans und Sponsoren die uns an der Strecke besucht haben.
Rückschlag in Schopfheim 

Eine Strecke von 800km galt es auf sich zu nehmen um an der fünften Veranstaltung zur deutschen Meisterschaft im badischen Schopfheim teilzunehmen.

Im freien Training fand man eine bestens präparierte Strecke vor und suchte nach der besten Linie für das anschließende Qualifikationstraining. In der Qualifikation ging es eng her, am Ende konnten sich Axel und Bruno auf dem 13. Platz einreihen. Bereits in dieser Trainingseinheit machte die Schulter von Axel Probleme, was sich im Verlauf des Tages noch verschlimmern sollte.

Im ersten Lauf das gewohnte Bild, das Team hatte wieder einmal mit dem Fahrwerk zu kämpfen und kam über einen fünfzehnten Platz nicht hinaus. Unter starken Schmerzen könnte Axel den Lauf noch beenden. Dieses Rennen gewannen die Brüder Cermak vor Weiß/ Schneider und Clohse/ Haller.

Der Start zum zweiten Lauf war viel besser, und die Schmerzen in der lädierten Schulter waren erträglich; zumindest solange bis ein Kontrahent in das Gespann fuhr, Bruno seine Hand einklemmte und Axel einen Schlag abbekam und dadurch den Lenker nicht mehr halten konnte. Diesen Umlauf gewannen erneut Cermak/ Cermak vor Clohse/ Haller und dem deutschen Team Faustmann/ Frech.

Unterm Strich stehen 13 Punkte in der DM zu gute, wir sind vom achten auf den elften Platz in der Gesamtwertung abgerutscht. Bereits kommendes Wochenende geht es in Neiden beim MSC Pflückuff weiter, in der Hoffnung das die Verletzung bis dahin etwas abgeklungen ist.

Wir wünschen unseren Freunden Benny Weiß und Patrick Schneider auf diesem Weg gute Besserung, kommt schnell wieder….

 Nach der Qualifikation kam der Bruch

Am vergangenen Wochenende fand bereits die vierte Veranstaltung zur internationalen deutschen Meisterschaft im brandenburgischen Wriezen statt. Die 19 angereisten Teams fanden eine bestens präparierte Strecke vor. Die gesamte Veranstaltung war perfekt organisiert und dies wurde mit zahlreichen Besuchern entsprechend honoriert.

 

Das freie Training war für das Team Richter-Kälin zum vergessen, das Fahrwerk stimmte nicht und die Reifenwahl lies ebenfalls zu wünschen übrig.

 

Für das Qualifikationstraining, welches ausschlaggebend für die Wahl des Startplatzes ist, wurde alles was am Gespann zu ändern ging verstellt, und das Team war mit dieser Maßnahme erfolgreich. Bereits in der zweiten Runde wollten Axel und Bruno eine schnelle Runden fahren wurden jedoch von einem „gestrandeten“ Team behindert sodass die Runde abgebrochen werden musste. Der zweite Versuch lief dann um einiges besser und man konnte die fünftschnellste Zeit in den tiefen Sand von Wriezen brennen. Somit Startplatz fünf und bestes deutsches Team…

 

Dies sollte jedoch der einzige Höhepunkt an diesem Tag sein, denn gleich nach dem Start zum ersten Wertungslauf stellte sich ein Kontrahent direkt vor dem Gespann quer und man kam zu Sturz. In dies Karambolage waren die Teams Clohse-Haller und Faustmann-Frech verwickelt; bis das Gespann wieder aufgestellt und fahrbereit war war das gesamte Feld über alle Berge. Als 17. Team kam man aus der ersten Runde und es hieß Attacke. Durch zahlreiche, kräfteraubende Zweikämpfe konnte sich das Team noch auf Platz 9 vorkämpfen und profitierte vom Ausfall in der letzten Runde von Andreas Clohse sodass am Ende ein achter Platz zu buche stand. Diesen Lauf gewann Santermans vor Steegmans und den Österreichern Weiss-Schneider.

 

Der Start zum zweiten Lauf lief etwas besser und man fand sich an fünfter Stelle wieder. Durch einen Fahrfehler konnten einige Teams an Richter-Kälin vorbei ziehen und aufgrund des kräftezehrenden ersten Laufes galt es nun nur noch ankommen. Am Ende gelang ein neunter Platz, was unter den Umständen akzeptabel ist.  Den zweiten Umlauf gewann erneut Santermans, diesmal vor Weiss und Steegmans.

 

In der DM Gesamtwertung konnte sich das Team auf Rang 8 verbessern, und hat Anschluss an die vorderen Plätze.

 

Die nächste Veranstaltung findet am 21.05. im baden-württembergischen Schopfheim statt, der Veranstaltungsort mit der weitesten Anreise (800km). Bis dahin gilt es Mensch und Material bestens auf die zweite Hälfte der diesjährigen Saison vorzubereiten.

 

Wir wünschen auf diesem Weg unserem Sportskammeraden Andreas Clohse gute Besserung und hoffen das er bald auf der Strecke zurück ist!                                                                                                                                                          

 

Gruß Axel und Bruno

 

Es geht weiter aufwärts
 
Die dritte Veranstaltung zur deutschen Meisterschaft im Seitenwagen-Motocross fand am vergangenem Wochenende im hessischen Wächtersbach-Aufenau statt. 33 Teams fanden den Weg nach Aufenau, darunter wieder renommierte Namen wie der x-fache Weltmeister Daniel Willemsen mit seinem talentierten Beifahrer Robbie Bax, Team van Werven, Sandermans etc….
Das freie Training nutzte das Team Richter-Kälin um sich an die Begebenheiten der Strecke anzupassen und fuhr dabei die elftschnellste Zeit ein. Hochmotiviert ging man in das Zeittraining um eine gute Ausgangsposition für die Startaufstellung einzufahren. Dies gelang nicht wie gewünscht, da man bei vier (!!!) Versuchen immer von einem langsam fahrenden Team ausgebremst wurde. Letztendlich sprang ein dreizehnter Rang heraus, was sich aber im Nachhinein als Glücksfall erweisen sollte.
Am frühen Nachmittag dann der Start zum ersten Wertungslauf; Axel und Bruno stellten das Gespann mit der Startnummer 88, als eines der letzten Team in der ersten Reihe, ganz rechts ans Startgatter. Dann der Paukenschlag, durch einen perfekten Start gelang es dem Team Richter-Kälin als drittes Team in die erste Kurve einzubiegen, was nicht nur bei den Fans für etwas Verwunderung sorgte. Das man diese Position bei dem Fahrerfeld nicht halten kann war allen klar, jedoch zeigt dies das man aus einem eher mäßigen Qualifikationstraining etwas gutes machen kann. Es folgten viele Zweikämpfe, und am Ende fehlten dann die letzten Körner um einen Top 10 Platz zu halten, was jedoch keine Entschuldigung sein soll, sondern eher Ansporn ist noch härter zu trainieren. Letztendlich stand ein mäßiger zwölfter Platz auf dem Tableau, den man nicht richtig einschätzen kann… den ersten Lauf gewann Christof Santermans vor Gert van Werfen und den starken Österreichern Weiss-Schneider. Den vierten Platz sicherte sich der Meister aus dem Vorjahr Andreas Clohse mit seinem neuen Beifahrer Andres Haller.
Nichtsdestotrotz gingen Axel und Bruno hochmotiviert in den zweiten Lauf. Erneut wählten die beiden die äußerste Start Position aus und hofften auf einen ähnlichen Start. Dieser gelang jedoch nicht wie der erste und man fand sich dennoch auf einer passablen sechsten Position wieder. Nach vier Runden musste man das Team Faustmann-Frech passieren lassen. Im Verlauf des zweiten Umlaufes musste man nur noch das starke Team Clohse-Haller passieren lassen und fuhr letztendlich einen hervorragenden achten Platz ein. Ein paar schöne Zweikämpfe trugen zum rennende noch zur Unterhaltung bei, aber der Wille siegte und man verteidigte diesen achten Platz. Diesen Lauf gewann der Multichampion Daniel Willemsen mit seinem Sozius Robbie Bax, diesmal war van Werven vor Santermans und den erneut starken Österreichern Weiss-Schneider. 
Unter dem Strich stehen 22 Punkte für die Gesamtwertung der deutschen Meisterschaft, ein zehnter Platz in der Tageswertung und drittbestes deutsches Team an diesem Wochenende. Dadurch konnte ein Platz in der Gesamtwertung gut gemacht werden, dort finden sich Richter-Kälin auf dem elften Platz wieder. Lichtblick gibt der zweite Lauf, mit dem alle sehr zufrieden waren, und das gesamte Team freut sich schon auf das kommende Wochenende wo bereits der nächste Lauf zur deutschen Meisterschaft im Sandkasten von Wriezen stattfindet.
Danke gilt es an alle Sponsoren, Helfern und Fans zu sagen..
 
Euer Axel und Bruno 

 

Nach dem Tief kam das Hoch
3 Wochen vor dem Auftakt zur internationalen deutschen Motocross Meisterschaft hat der etatmäßige Beifahrer
einen Strich durch die Planung des Teams gemacht und dem Team mitgeteilt das er dieses Jahr aufgrund der
beruflichen Weiterentwicklung nicht wie erwartet zur Verfügung steht.
Geschockt von dieser Entscheidung begann die Suche auf ein Neues und man fand keinen geringeren als den wohl
erfahrensten Beifahrer den es überhaupt gibt. Bruno Kälin kann auf mehr als 30 Jahre Erfahrung zurückblicken und trägt
enorm an der Entwicklung von Axel bei. Bruno stand schon im Beiwagen von Weltmeistern, gewann nationale wie internationale Rennen.
Lediglich 2 Trainingseinheiten waren vor dem ersten Rennen möglich, sodass das Team sich wenig aufeinander einstimmen konnte.
Im tiefen Sand von Hänchen jedoch sollte sich die Erfahrung auszahlen und man konnte das freie Training als sechste und somit bestes deutsches Team abschließen.
Im Qualifikationstraining lief es dann nicht mehr wie gewünscht und man fand sich lediglich auf dem 8.Platz wieder, was die ungünstigere zweite Startreihe bedeutete.
Nach ca 10 Minuten wurde der erste Lauf abgebrochen weil zu viele Teams im tiefen Sand stecken geblieben waren und es dauerte eine halbe Stunde um die  Missstände der Strecke, welche aus den vergangenen Jahren schon bekannt waren, behoben wurden. Der Restart verlief für die nicht gerade vorteilhafte Startposition wieder erwarten gut und Team Richter-Kälin fand sich an aussichtsreich liegender Position acht wieder. Im Rennverlauf konnte noch ein weiteres Team überholt werden sodass Axel und Bruno P7 inne hatten und erneut bestes deutsches Team war.
Zur Vorbereitung für den zweiten Lauf musste der Motor gewechselt werden, was im Nachhinein dem Team eine Disqualifizierung für den zweiten Lauf bescherte, da man zu spät am Vorstart erschien. Darunter fanden sich jedoch weitere Prominente Opfer, wie den ehemaligen deutschen Meister Daiders mit seinem Weltmeisterbeifahrer Stupelis. Eine denkwürdige Entscheidung die man aber akzeptieren muss!
Alles in allem kann das Team um Axel Richter auf ein 50% erfolgreiches Wochenende zurück blicken, was alle freudig stimmt auf das kommende Wochenende zum zweiten Lauf im schwäbischen Schnaitheim. Dort erwartet das Gespann eine harte Piste mit weiten Sprüngen.
Euer Team Richter-Kälin

Die Richtung stimmt 

Der zweite Lauf zur deutschen Motocross  Meisterschaft fand im schwäbischen Schnaitheim statt. Eine schnelle, harte und bestens präparierte Piste wartete auf die Protagonisten angeführt von keinem geringeren als den x-fachen Weltmeister Daniel Willemsen.

Das  morgendliche freie Training wurde vom Team Richter-Kälin nochmals zur Fahrwerksabstimmung genutzt, da beide mit dem Set-up noch nicht zufrieden sind. In der Qualifikationsgruppe A, musste sich das Duo gegen namhafte Gegner wie Willemsen-Bax, dem schnellen Nachwuchsteam Weiß-Schneider, Stegmanns-Sabbe und dem letztjährigen Meister Andreas Clohse mit seinem neuen Beifahrer Andreas Haller durchsetzen. Letztendlich sprang ein akzeptabler siebter Platz heraus was Startreihe eins bedeutete.

 

Der Start zum ersten Lauf war gut, und das Team kam als elfte aus der ersten Runde. Durch ein beherztes Rennen konnten Axel und Bruno auf Platz acht vorfahren und diesen ein paar Runden halten. Lediglich der letztjährige Meister Clohse und das tschechische Duo Pudlo-Hotovy konnte das deutsch-schweizerische Team noch überholen sodass ein zufriedenstellender zehnter Platz heraus sprang.

 

Im zweiten Lauf hatten Richter-Kälin den Tiger im Tank und kamen als sechste aus der ersten Runde. Jedoch musste der hohen Belastung aus dem ersten Lauf Tribut gezollt werden und Axel verließen die Kräfte.  Faustmann, Battaglia, Reimann und Blank überholten; Axel und Bruno wurden als elftes Team abgewunken was weiter 10 Punkte für die DM Wertung bedeutete.

 In der DM ging es von Platz 14 auf Platz 12, das Ziel Top 7 bleibt weiter im Fokus…

 

Jetzt gibt es eine kleine Verschnaufpause die zur Regenerierung aber auch zur Steigerung der Fitness genutzt wird, um weitere Punkte in der DM gut zu machen.  Der nächste DM-Lauf findet erst am 23.04. in Aufenau statt.

Euer Team Richter-Kälin